Der Gewerbeverein Feldkirchen bei München e.V.

Gründung & Historie

Der Gewerbeverein Feldkirchen bei München e.V. wurde mit der Gründungs-Mitgliederversammlung am 28. November 1988 durch die hier aufgeführten Gründungsmitglieder ins Leben gerufen.

  • Merrath, Hans (1. Vorsitzender)
  • Holzmann Reinhold (2. Vorsitzender)
  • Strohmayer, Sepp (Schriftführer)
  • Dr. Zitzelsberger, Hermann (Kassierer)
  • Sedlmeier, Rudolf (Beirat)
  • Bauer, Ernst
  • Erdhütter Albert
  • Kieser, Karl-Heinz und Brigitte
  • Mansberger, Erich
  • May, Volker
  • Oswald, Paul
  • Suchy, Herbert
  • Thaller, Werner

Aktuelle Satzung

Nachfolgend finden Sie unsere aktuelle Satzung. Diese wurde von der Gründungsmitglieder-Versammlung am 28. November 1988.beschlossen.

§1 Name und Sitz sowie Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Gewerbeverein Feldkirchen bei München“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt dieser den Namenszug „Gewerbeverein Feldkirchen bei München e.V.“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Feldkirchen bei München. Gerichtsstand ist München
  3. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

§2 Zweck des Vereins

Der Gewerbeverein bezweckt die Förderung der Handel- und Gewerbetreibenden sowie freiberuflich Tätiger in Feldkirchen bei München. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist ausgeschlossen. Der Verein darf kein Gewinn erwirtschaften.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person, jede Personengesellschaft sowie jede juristische Person werden, deren Wohnsitz/Firmensitz in Feldkirchen bei München oder in umliegenden Gemeinden ist. Eingeschlossen ist auch ein Filialbetrieb mit Sitz in Feldkirchen.

Präzisiert heißt das, der jeweilige Betriebsinhaber oder dessen Familienmitglied, oder ein Geschäftsführer, der die ansässige Firma oder den Filialbetrieb juristisch vertritt. Über die Aufnahme entscheidet auf schriftlichen Antrag die Vorstandschaft. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins uneingeschränkt zu fördern. Ausgeschlossen kann werden, wer das Ansehen des Vereins schädigt oder seinen Interessen zuwiderhandelt. Die mit der Satzung eingegangenen Verpflichtungen sind einzuhalten.

§4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod oder Liquidation.
  2. Durch Austritt
  3. Durch Ausschluss

 

Der Austritt kann zum Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen und muss mindestens 3 Monate vorher dem Vorstand per Einschreiben angezeigt werden. Verstößt ein Mitglied grob gegen den Zweck des Vereins, kann es durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Hiergegen kann Berufung beim Beirat eingelegt werden. Bei Austritt oder Ausschluss erfolgt keine Rückerstattung bereits geleisteter Beiträge.

§5 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Aufnahmegebühr und Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

Die Fälligkeit ist zu Beginn des Geschäftsjahres. Erstmalig am 01.01.1989.

§6 Organe des Vereins

  • Der Vorstand
  • Der Beirat
  • Die Mitgliederversammlung

§7 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • Dem 1. Vorsitzenden
  • Dem 2. Vorsitzenden
  • Dem Schriftführer
  • Dem Kassierer

 

Zur Vertretung des Vereins sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder berechtigt. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht durch die Satzung einem anderen Organ zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Vorbereitung der Mitgliederversammlung und der Tagesordnung.
  • Einberufung der Mitgliederversammlungen.
  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
  • Aufstellung eines Haushaltsplanes für 2 Geschäftsjahre.
    Kassenführung und Kassenbuchführung. Erstellen eines Jahresberichtes.
  • Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
  • Einsetzen von Ausschüssen für bestimmte Aufgaben.

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Ausgaben bis 500 EUR kann er allein, höhere Beträge von der Vorstandschaft mehrheitlich genehmigt, bestimmen. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Scheidet ein Mitglied während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Dauer der Amtsperiode wählen.

§8 Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen werden.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Personen darunter der 1. Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende anwesend ist. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Über die Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen.

§9 Der Beirat

Der Beirat besteht aus zwei bis vier Mitgliedern des Vereins. Er wird auf die Dauer von 2 Jahren vom Tage der Wahl an gerechnet von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Wahl des neuen Beirates im Amt. Jedes Beiratsmitglied ist einzeln zu wählen.

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen wichtigen Angelegenheiten des Vereins zu beraten. Dazu muss mindestens zweimal Jährlich eine Sitzung der Vorstandschaft zusammen mit dem Beirat stattfinden. Diese wird vom Vereinsvorsitzenden mit einer Frist von 3 Wochen einberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es hierbei nicht. Aber eine solche Sitzung ist jedenfalls einzuberufen, wenn dies von 2 Beiratsmitgliedern vom Vorstand verlangt wird. Würde einem solchen Verlangen nicht binnen 2 Wochen vom Vorstand entsprochen, sind die Beiratsmitglieder berechtigt, eine solche Sitzung selbst einzuberufen. Über die Beschlüsse des Beirats ist ein Protokoll anzufertigen.

§10 Die Mitgliederversammlung

Aufgaben der Mitgliederversammlung:

  1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushalts für 2 Jahre.
  2. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes
  3. Entlastung des Vorstandes für die abgelaufenen zwei Jahre
  4. Alle zwei Jahre Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

 

Der Mitgliederversammlung steht die letztendliche Entscheidung in allen den Verein betreffenden Fragen zu.

§11 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal jährlich, und zwar im 1. Quartal des Geschäftsjahres, muss eine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

Sie wird von der Vorstandschaft unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladeschreibens folgenden Tag. Das Einladeschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Adresse gerichtet ist.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

§12 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

Bei Wahlen muss die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden. Die Wahl des Vorstandes hat geheim zu erfolgen. Beirat und Kassenprüfer können per Akklamation gewählt werden. Auch diese Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zu einer Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegeben Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich

Bei Abstimmung ist nur eine Stimme pro Betrieb zulässig.

Im Verhinderungsfall eines Mitglieds kann eine von ihm bevollmächtigte Person mit abstimmen. Diese Person ist jedoch als Vorstandsmitglied nicht wählbar – ausgenommen Familienangehörige des Mitglieds.

 

Für Wahlen gilt folgendes:

Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 1/3 der Mitglieder. Ist demnach eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann innerhalb eines Monats erneut eine Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig ist.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:

Ort und Zeit der Versammlung, die Personen des Vorstandes und der Mitglieder die anwesend waren, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

§13 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme ist eine einfache Mehrheit erforderlich.

§14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung 1/3 aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13 entsprechend.

§15 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ernennt der Vorsitzende die Liquidatoren. Das nach der Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen fällt einem wohltätigen Zweck zu. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.